Zum
Inhalt:
Michael
Klein, der schon die „ROMANI IN VINDOBONA“ mit
seinen Computeranimationen lebendig machte, nahm sich nun der Wassertechnik
der antiken Römer an. In einer DVD stellte er vor, was die alten
Römer schon zum Thema „Wasser“ wussten und bauen konnten:
Wasserleitungen, Thermen, Druckleitungen etc. Ich gestaltete daraus
eine Doku, die die römischen Kenntnisse und deren Nutzen bis in
unsere Zeit vorstellt: Z. B. Wasser mittels Leitungen dorthin zu bringen,
wo die Menschen es brauchen, war eine Idee der Römer, und wir
nützen sie noch immer.
Der
römische Sachbuchautor Vitruv
beschrieb schon im 1. Jahrhundert n.Chr. Wassertechniken in einem
dicken Werk:
Die
Leitung des Wassers geschieht auf dreierlei Art: als Quellbach
in gebauten Rinnen
(-> aus Holz), oder in bleiernen Röhren,
oder in tönernen. Dabei ist das Verfahren folgendes: Wird das
Wasser in Rinnen geleitet, so mache man das Mauerwerk so dauerhaft
als möglich, und sorge dafür, dass die Sohle der Rinne ein
Gefälle von mindestens einem halben Fuss auf je hundert Fuss Länge
erhalte, und überwölbe die gemauerte Rinne, damit die Sonne
so wenig als möglich auf das Wasser Einfluss habe. Und wenn
es an die Stadt kommt, errichte man einen Sammelraum zur Aufnahme
des
Wassers.
Sendetermin: 3.
April 2006, 21 Uhr auf „Bayern-alpha“